Der Ort Hakkari... Die Stadt, die so weit weg ist. Für manche ist der Abstand in
Kilometern messbar für andere wiederum ist der Abstand im Herzen.
Die siebziger Jahre... ein mit Sternen geschmückter Himmel in den langen
Sommernächten auf den Dächern... die süßen Liebesgeschichten aus der Leinwand, die den ganzen Ort umarmen, die Leidenschaft und Erwartung, dass sich das Paar vielleicht küsst... Kinder die von den Dächern fallen... Menschen die ihr ganzes Leben mit schmerzen und in Armut verbracht haben. Die Menschen, die das Lachen nie aufgaben, die, die den Ort in dem sie leben geliebt haben und genau diese Menschen haben es geschafft, diesen Ort zu dem schönsten Ort der Welt zu machen. Mit jedem Gesicht das sie sehen füllen sich ihre Herzen mit einem warmen Gefühl voller Geschichten.
Und plötzlich kommt es und verändert genauso plötzlich das ganze Leben, der Fernseher (Television), na das Vizontele...
Yýlmaz Erdoðan, er verbrachte seine Kindheit in Hakkari und sammelte viele Geschichten. Ýrgendwann entschied er sich, seine Geschichte zu schreiben. Aber eigentlich wollte er wollte das jeder seine Geschichte sehen kann also musste er einen Film machen. Er angagierte seinen Kollegen Ö. Faruk Sorak und fing an... Er wollte ihn uns zeigen. Den Ort, in der seine Kindheit versteckt war mit all den Einbahnstrassen, den Ort mit den vielen Geschichten, die vielen warmen Gesichtern. Die unzähligen Persönlichkeiten wie den verrückten Emin und die Mutter Sýti die den tiefen Schmerz wie ihre bunte Kleidung zu tragen wusste......................
Die Geschichte ist fertig und der Film bekommt den Namen Vizontele. Das beste Team der Türkei wird zusammengestellt. Ein monatelanger Marathonlauf voller Aufregung und Begeisterung beginnt und dann kommt der lang erwartete Moment und im August 2000 fangen die Dreharbeiten an...
...am 23. Februar 2001 haben wir eine eindrucksvolle Premiere verwirklicht. Das war der Zeitpunk für unseren Film sich zu Beweisen und er hat sich bewiesen. Vizontele brach alle Rekorde in der Türkei
3.262.423 Zuschauer.
Jetzt ist es Zeit für uns, uns auch im Ausland zu Beweisen und an Film-Festivals teilzunehmen. Wer weiß vielleicht mag man unseren Film auch dort.
Wir wissen der Ort ist sehr weit weg. Die Menschen uns fremd und die Geschichten sind solche, die uns nie erzählt wurden.
Aber jetzt ist der Ort uns nah, die Menschen keine fremden mehr und die Geschichten voller Wärme.